Mit uns gemeinsam an der FH Kiel studieren – das geht!

Unsere Kollegin Meike H. hatte im Mai die Chance, im Rahmen des industriepolitischen Dialoges an der FH Kiel das industriebegleitende Studium (IBS) bei Sauer Compressors vorzustellen. Welche Vorteile so ein Studium hat und was es sonst noch interessant macht, erzählt sie hier.

Header MeikeH

Kurz zu meiner Person: 2010 fing ich an, Maschinenbau über das IBS-System an der FH Kiel zu studieren und habe das Studium 2015 mit dem Master erfolgreich abgeschlossen.
Seit 2013 arbeite ich als Produktmanagerin in der Technik und bin für die Kompressorsteuerungen und das Zubehör für Kompressoren und Druckluftsysteme zuständig. Neben meiner Haupttätigkeit koordiniere und betreue ich unsere IBS-Studenten.

Im Mai fand der industriepolitische Dialog an der FH Kiel statt. Diese Plattform dient dem regelmäßigen Austausch verschiedener politischer und wirtschaftlicher Vereinigungen, mit dem Ziel den Industriestandort Kiel für das produzierende Gewerbe zu stärken. In diesem Zusammenhang durfte ich das IBS-Studium bei Sauer vorstellen.

Seit 2004 nutzt Sauer die Kooperation mit der Fachhochschule Kiel zum IBS, d.h. Sauer begleitet die Studierenden während ihres Studiums an der FH Kiel. Der Vorteil dieses Systems ist, dass das theoretische Wissen der Hochschule mit der betrieblichen Praxis des Unternehmens verbunden wird. Die Studierenden sind während des Semesters an einem Tag der Woche im Unternehmen, die restliche Woche wird an der FH studiert. Die vorlesungsfreie Zeit wird dann für die Praxisphasen im Unternehmen genutzt. Wie alle Sauer-Mitarbeiter steht auch den IBS-Studenten 30 Tage Urlaub im Jahr zu.

Aktuell arbeiten in der Abteilung Technik 75 Personen, davon sind 6 Studenten. Mit Sauer kann man sich für die technischen Studiengänge Maschinenbau, Elektrotechnik oder auch Mechatronik entscheiden. Damit unsere Studenten einen optimalen Einstieg bei uns haben, gibt es einen Einarbeitungsplan zu Beginn des Studiums. Danach wird für jedes Semester ein individueller Plan erstellt, damit das theoretische Wissen mit der betrieblichen Praxis verbunden werden kann. Jeder unserer Studenten hat dabei einen Paten (Student aus einem höheren Semester), einen technischen Ansprechpartner sowie einen Betreuer für das Organisatorische. Ziel ist es, dass die Studierenden während ihres Studiums unsere Abläufe, Prozesse und Produkte kennenlernen. Zu Beginn durchlaufen daher alle die Abteilungen Montage, Elektrik, Prüfstand, Lager und Wareneingangskontrolle. Danach werden sie in verschiedenen Teams der Technik eingesetzt. So werden z.B. Konstruktionsaufgaben aus dem Bereich F&E (Forschung & Entwicklung) bearbeitet, Projektingenieure für die Kundenaufträge unterstützt oder Projekte aus dem Produktmanagement übernommen.

Die Vorteile des IBS-Studiums sind, dass Theorie und Praxis direkt miteinander verbunden sind und das Studium durch die Ausbildungsvergütung mitfinanziert wird. Zudem bekommt man durch das IBS einen guten Einblick in die verschiedenen Berufsfelder und kann nach Abschluss des Studiums schnell in das Berufsleben einsteigen.

Meike H., Produktmanagerin ‚Controls & Accessories‘ 


Thema:
Ausbildung & Studium

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